Die Vereinigung zur Förderung der Knabstrupper-Zucht im Staatskreis Holbæk

Im Umfeld des Gestüts entstand die Vereinigung zur Förderung der Knabstrupper-Zucht im Staatskreis Holbæk. Die Vereinigung wurde im November 1947 gegründet, und man arbeitete in den Folgejahren an der Stammbucheintragung seiner Tiere zusammen mit anderen Rassen. Eine Vereinbarung mit der Vereinigung Frederiksborg schien besiegelt, als diese Vereinigung für eine Hengstkörung 7/8 Stammreinheit verlangte. Das konnte man nicht vorweisen, und das hätte bedeutet, dass keiner der Hengst gekört werden würde. Die Vereinigung beschloss darauf, selbst Hengste zu kören.
Selbst in den Jahren des Niedergangs in der Pferdezucht auf Grund der Mechanisierung war man in der Vereinigung optimistisch, da es noch immer möglich war, die Knabstrupper zu einem recht annehmbaren Preis zu verkaufen. Allerdings war ab Ende der 1950er-Jahre nahezu Stillstand zu verzeichnen, was teils daran lag, dass Herman Nielsen starb, dass das Gestüt verkauft wurde und auf Grund der Mechanisierung.
1962 entschieden sich mehrere Mitglieder, ihre Pferde zur Körung beim neu gegründeten Dänischen Zuchtverband für Sportpferde (DSA) zu stellen. Nachkommen dieser Pferde sind im Laufe der Jahre in diesen DSA gelangt und später das Dänische Warmblut.
1969, nach dreijährigem Stillstand in der Aktivität der Vereinigung, wurde für sieben Interessierte eine Hauptversammlung durchgeführt. Man beschloss "... den gefleckten Knabstrupper zu erhalten und fortan anzustreben ihn zu einem großen Pferd zu veredeln."