Der Knabstrupper-Verband Dänemark

1970 wurde auf der Hauptversammlung beschlossen, dass der zukünftige Knabstrupper gefleckt sein soll. Die Größe variabel und vom Typ Reitpferd.
Es wurden zu diesem Zeitpunkt keine Anforderungen an die Abstammung gestellt.
Ich habe keine eigentliche Begründung dafür gefunden, dass man der Abstammungsanforderung so viel Bedeutung beimaß, die Körung von allen Größen zuließ, teilweise nach einem anderen Typ züchtete und eine landesweite Verbreitung der Rasse betrieb. Jedoch können der enorme Rückgang in der Zahl der Pferde auf Grund von Mechanisierung und die wenigen verbliebenen Begeisterten in der Vereinigung in Holbæk eine Erklärung sein. Wahrscheinlich war man sich darüber im Klaren, dass die Erreichung einer vertretbaren Populationsgröße drastische Schritte erfordern würde.
Der Verband wurde ebenfalls auf Landesgröße erweitert, und es wurde eine Reihe von Körungen durchgeführt, bei denen sehr viele Tiere gekört wurden. 1971 war das Jahr der Gründungsversammlung des Knabstrupper-Verbands Dänemark. 
Der Verband hat seitdem Pferde gekört, Stammbucheintragungen beim Landespferdeamt erwirkt und ist schon zeitig der Dachorganisation ‚Landsudvalget for Heste' beigetreten.
Die Zuchtmaßnahmen wurden laufend verbessert - beispielsweise begann der Verband Mitte der 70er-Jahre zur Sicherung der Gebrauchseigenschaften, von seinen Hengsten Materialproben zu verlangen.